Warum eine Beziehung immer „harte Arbeit“ ist

Why relationships go wrong Quelle: Collective Evolution Wenn es in einer Liebesbeziehung zu Problemen kommt, wissen im Normalfall nur enge Freunde davon – es sei denn, es handelt sich bei dem Paar um prominente Personen. Dann sorgen die Medien dafür, dass alle Welt über die Schwierigkeiten in der Partnerschaft Bescheid weiß. So hat vor kurzem ein Interview für Aufsehen gesorgt, das David Beckham in der australischen Fernsehsendung „The Sunday Project“ gegeben hat. Darin bekannte der ehemalige Weltklassefußballer, dass seine Ehe mit der Sängerin und Designerin Victoria Beckham „harte Arbeit“ und nach den vielen Jahren „ein bisschen komplizierter“ sei. Immerhin sind die Beckhams schon seit 21 Jahren zusammen und seit 19 Jahren verheiratet. Aber wie sollte man vorgehen, wenn es in der Beziehung kriselt?

Die Beckhams in der Krise?

Eine Beziehung lässt sich beispielsweise mit Gegebenheiten in Online Casinos vergleichen. Wenn es gut läuft, sind alle zufrieden. Wenn es aber mal zu einer längeren Krise kommt, muss man sich fragen: Bewahre ich Geduld und hoffe darauf, dass bald wieder bessere Zeiten kommen? Oder ziehe ich einen Schlussstrich? Das Ehepaar Beckham scheint sich trotz einiger Schwierigkeiten für das Weitermachen entschieden zu haben. Allerdings gab es bei David und Victoria schon einige Male das Gerücht, dass ihre Ehe am Ende ist. Als beispielsweise auf dem Cover der Oktober-Ausgabe der britischen „Vogue“ Victoria Beckham im Kreise ihrer Kinder zu sehen war, allerdings Papa David fehlte, spekulierten einige Medien erneut über eine anstehende Scheidung. Zudem war Frau Beckham alles andere als erfreut darüber, dass ihr Mann im australischen Fernsehen so offen über ihre Eheprobleme plauderte. Dabei wollte David Beckham lediglich auf einen Fakt aufmerksam machen, der ganz natürlich ist: dass es in jeder Beziehung irgendwann zu Herausforderungen kommt, die es zu meistern gilt.

Die Phasen einer Beziehung

Wenn zwei Menschen die Liebe zueinander entdecken, ist zu Beginn alles wunderbar. Der Himmel hängt sprichwörtlich voller Geigen, beide Partner haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie nur an den anderen denken. Alles ist neu und frisch und will erforscht werden. In dieser Phase der Verliebtheit produziert der Körper eine Menge an Dopamin, das im Volksmund als Glückshormon bezeichnet ist. Doch so traurig es auch ist: Irgendwann lässt die erste Phase nach, und es tritt eine gewisse Ernüchterung ein. Denn so langsam wird deutlich, dass selbst der tollste Mensch seine Schwächen, Macken und Fehler hat. In dieser Zeit machen viele Paare auch schon wieder Schluss. Sind sich die Partner jedoch einig darüber, ihre Beziehung weiterführen zu wollen, dann stehen sie vor der Aufgabe, sich aufeinander einzustellen. Dabei geht es vor allem darum, sich im Alltag aneinander zu gewöhnen und Kompromisse einzugehen. Denn bewegen sich die Partner nicht aufeinander zu, kommt es regelmäßig zu aufreibenden Streitigkeiten, die irgendwann die Freude an der Beziehung zerstören. Auf der anderen Seite sind diese Debatten nötig, um Dinge klarzustellen und die Weichen für eine gemeinsame harmonische Zukunft zu stellen. Denn erst wenn alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind, kann sich die Beziehung festigen. So bauen die Partner ein Vertrauen und eine Liebe auf, die viel stärker ist als das anfängliche Verliebtsein.

Das verflixte siebte Jahr

Es mag nur eine Zahl sein, aber für eine Beziehung scheint sie eine besondere Bedeutung zu haben: die Sieben. Laut der Erhebungen des Statistischen Bundesamts scheitern die meisten Ehen rund um das siebte Jahr. So ließen sich 2017 in Deutschland 153.501 Paare scheiden, wobei 7.698 von ihnen sieben Ehejahre hinter sich hatten. Lediglich die Anzahl der Paare, die sechs Jahre (7.876) und fünf Jahre (7.789) verheiratet waren, waren in der Statistik häufiger vertreten. Auch in den Jahren vor 2017 zeigte sich die deutliche Tendenz, dass viele Ehepaare ihren siebten Hochzeitstag nicht überstehen. Das mag Zufall sein, hat aber mit der beschriebenen Entwicklung einer Beziehung zu tun. Denn wenn sich ein Paar nicht sofort trennt, nachdem die erste Verliebtheit verflogen ist, stellt die Gewöhnungsphase die größte Hürde dar – und die dauert nun einmal ein paar Jahre an. Weil das verflixte siebte Jahr inzwischen zu einem geflügelten Begriff geworden ist, kann es auch passieren, dass ein Ehepaar mit Vorurteilen in diese Zeit geht. Nach dem Motto „Das schaffen wir sowieso nicht“ geben sich viele auf, ohne überhaupt zu versuchen, an ihrer Beziehung zu arbeiten. So entsteht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, und das siebte Jahr stellt tatsächlich die Endstation dar.

Arbeit lohnt sich

Die Arbeit an der Beziehung ist ein gutes Stichwort. Dies war genau der Wortlaut von David Beckham im eingangs erwähnten Interview. Eine lange Ehe ist „harte Arbeit“ – zumal er und seine Frau Victoria vier Kinder im Alter zwischen sechs und 19 Jahren haben. Angesichts der Größe der Familie und der Tatsache, dass beide Ehepartner Jobs haben, in die sie viel Zeit investieren müssen, sind Komplikationen kein Wunder. Umso erstaunlicher ist es, dass es die Beckhams über all die Jahre geschafft haben, ihre Beziehung aufrechtzuerhalten und miteinander glücklich zu sein. Denn 19 Jahre Ehe sind aller Ehren wert – und wie selbst die Statistik beweist, schaffen sehr viele Paare noch nicht einmal die Hälfte.
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