Robert Lewandowski vermisste Rückendeckung der Bayern-Bosse

Robert Lewandowski Quelle: AS English - Diario AS Seit Jahren drückt Robert Lewandowski der Bundesliga seinen Stempel auf. Sowohl bei Borussia Dortmund als auch bei seinem aktuellen Club Bayern München schießt er Tore am Fließband und holte sich bislang drei Mal die Torjäger-Krone. Dafür erhält der polnische Stürmer ein geschätztes Gehalt von 15 Millionen Euro pro Jahr. Um diese enorme Summe im Online Casino zu gewinnen, muss man schon sehr viel Glück mitbringen. Somit ist auszuschließen, dass es Geldgier war, die Robert Lewandowski im Frühsommer veranlasste, mit dem Transfer zu einem anderen Verein zu liebäugeln. Über die Gründe hielt sich der Spieler lange bedeckt, er äußerte sich aber inzwischen in einem Interview mit Sport Bild dazu.

Lewandowskis Vorwürfe

In der Saison 2017/2018 erzielte Robert Lewandowski 29 Treffer in der Bundesliga und wurde dadurch mit großem Abstand zum Torschützenkönig. Dennoch sah sich der Stürmer gegen Ende der Spielzeit einiger Kritik ausgesetzt. Der Grund dafür war seine verhältnismäßig dürftige Torausbeute in der Champions League. Dort hatte er zwar immerhin auch fünf Treffer in elf Spielen auf dem Konto. In der entscheidenden Phase des Turniers war von Lewandowski allerdings kaum etwas zu sehen. Steuerte er im Achtelfinal-Hinspiel gegen Beşiktaş Istanbul noch zwei Tore bei, war er weder im Viertelfinale gegen den FC Sevilla noch im Halbfinale gegen Real Madrid erfolgreich. Daher wurde die Kritik laut, dass Lewandowski in bedeutenden Spielen seine Leistung nicht abrufen könne. Bald nach Ende der Saison spielte der Stürmer offen mit dem Gedanken, die Bayern zu verlassen. Zwar kam der angestrebte Wechsel letztlich nicht zustande, es blieb allerdings die Frage offen: Warum wollte Lewandowski nicht mehr für die Münchner auflaufen? Die Antwort lieferte er Mitte August in einem Interview mit der Sport Bild. Demnach vermisste der polnische Nationalspieler die Rückendeckung der Bayern-Führungsetage, als nach den Champions-League-Spielen gegen Real Madrid die Kritik auf ihn niederprasselte. Lewandowski fühlte sich daraufhin nicht mehr wohl in München und bat seinen Berater Pini Zahavi, für ihn nach einem neuen Club zu suchen.

Die Antwort der Bayern

Dass es dann doch zu einem Umdenken bei Lewandowski kam, ist dem Spieler zufolge vor allem den Bayern-Fans zu verdanken. Diese zeigten ihm in der schweren Phase, dass sie hinter ihm stehen. Außerdem rechnete es Lewandowski den Münchner Bossen hoch an, dass sie sämtliche Abwerbungsversuche anderer Clubs abblockten. Das demonstrierte ihm, wie wichtig er für die Mannschaft sei – und öffnete sein Herz wieder für den FC Bayern München. Etwas irritiert reagierte Karl-Heinz Rummenigge auf die Vorwürfe von Lewandowski. Der Vorstandsvorsitzende der Bayern habe sich eigenen Aussagen zufolge durchaus hinter seinen Spieler gestellt, als die ersten kritischen Worte über diesen aufkamen. Zudem sei Rummenigge jeden Tag in seinem Büro und bereit dafür, mit jedem Spieler Gespräche zu führen. Immerhin hat Lewandowski inzwischen wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Nachdem er auch bei der Weltmeisterschaft kein Tor für Polen erzielt hatte, waren es in den ersten vier Saisonspielen für die Bayern bereits sechs. Auf ein Dreierpack im Supercup gegen Pokalsieger Eintracht Frankfurt folgte jeweils ein Tor gegen den SV Drochtersen im DFB-Pokal sowie gegen die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart in der Bundesliga. Lewandowski scheint also bestens gerüstet zu sein, um auch beim Start der Champions League zu zeigen, dass wieder mit ihm zu rechnen ist.
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