8 Jahre altes Genie geht zur Universität

Laurent Simons Wunderkind Laurent Simons  Quelle: TVM Jeder erinnert sich gern an die Schulzeit. Oder zumindest an die schönen Zeiten. Die übrige Zeit, die Zeit der hektischen Prüfungsvorbereitung oder wenn man vor der ganzen Klasse sprechen musste, vergisst man oft lieber. So oder so, wenn der Durchschnittsschüler endlich seinen Schulabschluss hat und sich einen Job suchen oder an der Uni einschreiben kann, hat er das gute Gefühl, etwas erreicht und die langen, zermürbenden Jahre der Schule sinnvoll genutzt zu haben. Und dann kommt da ein 8-jähriger Junge und schafft das Abitur in anderthalb Jahren. Und nicht nur das, er möchte seine Ausbildung jetzt an der Universität fortsetzen. Das ist wirklich kaum zu begreifen. Der kleine Junge aus Belgien namens Laurent Simons ist ein anerkanntes Genie und hat mit dem Tempo, in dem er durch das Bildungssystem gerauscht ist, weltweite Aufmerksamkeit erregt.

Das Dilemma des Genies

Jemand mit einem IQ von 140 wird als Genie angesehen. Simons hat einen IQ von 145. Damit ist er statistisch gesehen auf jeden Fall ein Genie. Wenn man dann noch sieht, wie er alle Lerninhalte geradezu verschlingt, muss man dem Jungen wohl eine große Zukunft zutrauen. Nach seinen Angaben wollte er zunächst Chirurg oder Astronaut werden. Inzwischen denkt er aber darüber nach, sich mit Computern zu beschäftigen. Kein Zweifel, die nächste Generation von Software oder vielleicht von Online-Casinospielen wird ein Werk dieses vorpubertären Jungen sein. Aber ist es wirklich so eine gute Idee, wenn ein Achtjähriger zur Uni geht? Ist es wirklich sinnvoll, wenn ein Kind unter Erwachsenen studiert, die viele Jahre älter sind? Natürlich ist es sinnvoll, wenn ein Genie sein ganzes Potenzial entfaltet, aber wie wird sich das auf seine emotionale und persönliche Entwicklung auswirken?

Überflieger sein – ein Segen?

Wenn man sich die Genies der Geschichte ansieht, stechen einige aus der Masse hervor. Der Südkoreaner Kim Ung-Yong steht im Guinness-Buch der Rekorde als der Mensch mit dem höchsten je gemessenen IQ. Im Alter von 15 Jahren machte er seinen Doktor und ist damit der zweitjüngste seit Beginn der Aufzeichnungen. Einerseits ist das unfassbar, andererseits gibt es auch eine andere Seite der Geschichte. Kim wurde schon im Alter von acht Jahren dazu eingeladen, für die NASA zu forschen. Das klingt unglaublich, aber was nur wenige wissen: wenn man ihn danach fragt, erzählt Kim, dass die zehn Jahre, die er nach seinem Doktortitel offiziell für die NASA arbeitete, gar keine glücklichen Jahre waren. Er fühlte sich wie eine Maschine, hatte keine Freunde und war zutiefst einsam. Heute arbeitet er in der Staatlichen Universität Chungbuk, hat die NASA weit hinter sich gelassen und ist glücklich. Was sagt das über die Zukunft des kleinen Simons aus?

Glück ist das Wichtigste

Laurent Simons Familie The Laurent familie  Quelle: Rd Wenn man den Vater von Laurent Simons nach seinem genialen Kind fragt, berichtet er, dass er schon früh gemerkt hat, dass der Junge nicht wie die anderen war. Er hatte Schwierigkeiten damit, mit anderen Kindern zu spielen, und interessierte sich fast überhaupt nicht für seine Spielsachen. Die Schwierigkeit, Freundschaften zu schließen, scheint ein Zeichen für einen außergewöhnlich hohen IQ zu sein. Laurents Vater betont aber, dass es für ihn keinen Unterschied macht, welche Laufbahn sein Kind einschlägt, und dass es nur darauf ankommt, dass der Junge glücklich wird. Er fügt hinzu, dass es für ihn völlig in Ordnung wäre, wenn Laurent morgen beschließt, Tischler zu werden. Also Tischler und nicht zehn Jahre lang bei der NASA. Wenn das acht Jahre alte Genie sich jemals für diese Variante entscheidet, würden wohl außergewöhnlich gute Tische, Stühle und andere Holzgegenstände entstehen!
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